Gegründet wurde die Ladies Camerata Schweiz im Jahr 2025 von der Geigerin Lilia Leutenegger und der Cellistin Romana Bleischwitz. Die Ladies Camerata Schweiz widmet sich der Förderung von Musikerinnen, die in der Schweiz tätig sind. Das sind unsere Ziele:
Förderung klassischer Musik und weiblichem künstlerischen Schaffen in der Schweiz und darüber hinaus»
Bildung einer Gemeinschaft talentierter Musikerinnen und MusikliebhaberInnen, um kulturellen Austausch und Zusammenarbeit zu fördern
Organisation von Konzerten, Workshops und Veranstaltungen
Präsentation neuer Werke von Komponistinnen
Zusammenarbeit mit anderen kulturellen Organisationen
Unsere Förderer
Unsere Veranstaltungen
Eröffnungskonzert
Farelhaus
Begleiten Sie uns zu unserem ersten Konzert im Maison Farel am Sonntag, 14. Juni 2026 um 18 Uhr! Wir freuen uns darauf, diesen musikalischen Abend mit Ihnen zu teilen.
Teile die Freude an der Musik über Generationen hinweg – denn großartige Musik wird noch schöner, wenn man sie gemeinsam spielt. Mach mit bei der Kammermusik-Party!
Spielst du ein Streichinstrument und bist neugierig, wie es sich anfühlt, Seite an Seite mit professionellen Musikerinnen zu spielen?
Dann komm zur Kammermusik-Party der Ladies Camerata Schweiz – ein offener Nachmittag, bei dem musikalische Begeisterung wichtiger ist als Perfektion! Ob junges Talent, engagierte erwachsene Amateur:in oder Profimusiker im Ruhestand – dieser Event richtet sich an Streicher:innen aller Generationen!
Was dich erwartet
Klassische Meisterwerke gemeinsam mit professionellen Musikerinnen spielen
Eine wohlwollende, entspannte und inspirierende Atmosphäre
Gemeinsamer Ausklang bei Kaffee, Tee und Kuchen
Noten werden im Voraus zur Verfügung gestellt, damit du dich in Ruhe vorbereiten kannst
4-5 Jahre Erfahrung im Instrumentalspiel erwünscht
Event-Details Datum: Sonntag, 31.05.2026 Zeit: 14:00–16:30 Ort: Petite Salle; Neues Museum Biel, Seevorstadt 52, 2502 Biel Teilnahmegebühr:
Erwachsene: 35 CHF
Kinder und Jugendliche (bis 18): 25 CHF
Anmeldung & Kontakt info@ladiescamerata.ch +41774087745, Romana Bleischwitz
Teile die Freude an der Musik über Generationen hinweg – denn großartige Musik wird noch schöner, wenn man sie gemeinsam spielt. Mach mit bei der Kammermusik-Party!
Die argentinische Dirigentin Silvina Peruglia ist seit 2017 in Europa tätig. Sie hat einen Master-Abschluss in Orchesterleitung von der Haute École de Musique de Genève. In der Saison 2025-2026 wird sie als Gastdirigentin bei renommierten Orchestern wie dem Kammerorchester Lausanne, der Orquesta de Extremadura und der Orquesta Filarmónica de Buenos Aires debütieren. In der Saison 2024-2025 ist sie Assistenzdirigentin am Opernhaus von Lothringen, wo sie sechs symphonische Projekte leiten und fünf Opernproduktionen assistieren wird. Außerdem wird sie als Gastdirigentin beim Orchestre National d'Auvergne tätig sein.
Seit ihrem Operndebüt im Jahr 2012 hat sie Produktionen von Die Fledermaus, Così fan tutte, Le Nozze di Figaro, Luisa Fernanda, Don Giovanni und L'Élixir d'amour in Buenos Aires dirigiert. In der Saison 2023-2024 debütierte sie am Opernhaus Freiburg und am Opernhaus Lausanne mit Les aventures du Roi Pausole, einer Koproduktion der NOF und der HEMU.
Silvina Peruglia hat prestigeträchtige Orchester und Ensembles wie das Kammerorchester Genf, das Orchestre National d'Auvergne-Rhône-Alpes, das Opernorchester von Lothringen, das Ensemble Contrechamps und das Orquesta Sinfónica Nacional Argentina dirigiert. Sie wurde zu internationalen Veranstaltungen für junge Dirigenten eingeladen, darunter der 56. Internationale Wettbewerb von Besançon, die Gstaad Conducting Academy und das Festival von Aix-en-Provence. 2024 wurde sie für den Internationalen Dirigentinnen-Wettbewerb La Maestra in der Philharmonie Paris ausgewählt.
Als Mentee des Taki Alsop Conducting Fellowship Mentoring Programms profitiert sie von der Beratung durch Marin Alsop und anderen renommierten Dirigentinnen. 2022 nahm sie an einer Meisterklasse der Peter Eötvös Contemporary Music Foundation unter der Leitung von Peter Eötvös teil. Sie hat als Assistenzdirigentin mit Georg Fritzsch, Antonio Pappano und Roberto Fores Veses gearbeitet und kollaboriert auch mit zeitgenössischen Komponisten wie Martin Matalon und Philippe Leroux.
Silvina Peruglia ist Trägerin mehrerer Stipendien, darunter das Stipendium für Auszeichnung der Haute École de Musique de Genève - Fondation Wilsdorf, sowie Stipendien der Stiftungen Engelberts, Edmond de Rothschild, Peter Eötvös Contemporary Music Foundation, OSSESP Foundation und Mozarteum Argentino.
Maria Tolck Strelbitska
In Kyiv geboren, erhielt Maria Tolck Strelbitska im Alter von fünf Jahren den ersten Geigenunterricht und trat mit elf Jahren in die Klasse von Prof. Igor Pylatyuk ein. Schon als 12-Jährige trat sie mit dem zweiten Violinkonzert von Wieniawski auf. Dem folgten zahlreiche Konzerte mit verschiedenen nationalen Orchestern in der Ukraine. Sie erwarb ihr Masterdiplom an der Nationalen Musikakademie Lviv (Lemberg) und wurde nach dem Gewinn des ersten Preis des Nationalen Wettbewerbs in Lviv (2006), an der Hochschule für Musik in Basel in die Klasse von Prof. Adelina Oprean aufgenommen. Maria Tolck Strelbitska hat ihr Solistendiplom in der Klasse von Prof. Rainer Schmidt mit Auszeichnung abgeschlossen. Sie war bei internationalen Wettbewerben erfolgreich und gewann mehrere Stipendien. 2013 war Maria Tolck Strelbitska Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und Praktikantin beim Sinfonieorchester Basel. Während dem Nachstudium bei Prof. Barbara Doll, tritt Maria 2015 dem Sinfonieorchester Biel/Solothurn bei und verfolgt parallel ihre Karriere als Kammermusikerin und Solistin.
Anna Srodecka
Die Violinistin Anna Maria Środecka wurde 1993 in Polen geboren. Als Solistin und Kammermusikerin trat sie in Konzerten in Polen, Deutschland, Belgien, Tschechien, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Schweden und Liechtenstein auf und nahm regelmäßig an Festivals teil, darunter: Les Jardins Musicaux, Festival du Jura, Klosters Music Festival, Chamber Music Festival "Spaces of Music", Tuns Contemporans – Biennale für Neue Musik Graubünden, Rigi Literaturtage, Osterfestival Ludwig van Beethoven und La Folle Journée Warschau. Sie trat auch in Live-Übertragungen für den polnischen Rundfunk in Warschau und den RTS in der Schweiz auf. Regelmäßig spielt sie mit dem Kammerorchester Lausanne, der Kammerphilharmonie Graubünden, dem Ensemble Symphonique Neuchâtel und der Sinfonietta Lausanne.
Seit ihrer Jugend nahm sie erfolgreich an Musikwettbewerben für Solisten und Kammermusik teil und wurde mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe. Sie nahm an Meisterkursen bei verschiedenen Professoren teil, darunter Benjamin Schmid, Yair Kless, Wolfgang Marschner, Igor Petrushevski und Wanda Wilkomirska. Anna ist Stipendiatin der Musikakademie Villecroze, wo sie die Möglichkeit hatte, Meisterkurse bei der renommierten japanischen Violinistin Kazuko Sawa zu besuchen. 2019 war sie Mitglied des ProQuartet in Paris, wo sie das Vergnügen hatte, mit Isabel Charisius und Alasdair Tait zu arbeiten. Sie absolvierte ihr Masterstudium mit Auszeichnung an der Musikuniversität Fryderyk Chopin in Warschau und an der Hochschule der Künste Bern in der Klasse von Prof. Monika Urbaniak-Lisik. Zudem belegte sie den Masterstudiengang in Musikvermittlung bei Professorin Barbara Balba Weber. Sie ist Stipendiatin der Rita Zimmermann Musik-Stiftung und der Stiftung Pro Libertas et Humanitas Kazimierz Bartkowiak und erhielt ein Stipendium des Adam-Mickiewicz-Instituts für die Förderung der polnischen Kultur im Ausland.
Elizaveta Yarovaya
Die in Russland geborene und in der Schweiz lebende Violinistin Elizaveta Yarovaya ist eine aktive Musikerin, die in Orchestern und Kammermusikensembles, sowie an Festivals in Europa, Russland und den USA teilnimmt. Als Absolventin der Haute École de Musique de Lausanne (Klasse von Renaud Capuçon) und des Moskauer Staatskonservatoriums (Klasse von Prof. Irina Bochkova), nahm Elizaveta an Meisterkursen bei Boris Garlistky, Pavel Vernikov, Pavel Berman, Gregory Kalinovsky und Sophie Heinrich teil.
Elizaveta spielte an verschiedenen Festivals teil, wie dem Verbier Festival, dem Festival Grafenegg, der Gustav-Mahler-Akademie, der Sommerakademie des Orchestre de Paris und dem Lead!-Festival (Finnland). Derzeit arbeitet sie als Gastmusikerin bei zahlreichen Orchestern in der Schweiz, Frankreich und Russland, darunter dem Kammerorchester Lausanne, dem MusicAeterna Ensemble (St. Petersburg), der Sinfonietta Lausanne, Les Siècles (Paris), dem City Lights Orchestra (Luzern), und dem Verbier Chamber Orchestra.
Anna Ustinova
Anna Ustinova wurde in eine musikalische Familie hineingeboren und begann im Alter von 6 Jahren mit dem Geigenunterricht an einer Kunstschule in St. Petersburg. Sie trat in die dortige Musikkollege ein, wo sie ihr Studium zunächst in der Geigenklasse und später auch auf der Bratsche fortsetzte. Ein Jahr nach ihrem Eintritt in das St. Petersburger Konservatorium schrieb sie sich an der Hochschule der Künste in Bern ein. Seit ihrem Studium in der Schweiz spielt sie regelmässig in verschiedenen Orchestern und Ensembles wie dem Innsbrucker Symphonieorchester, dem Gstaadt Festival Orchester und bald auch als Praktikantin im TOBS Orchester, als auch mit verschiedenen Kammermusikgruppen.
Mariia Pliskina
Mariia Pliskina wurde 1997 in St. Petersburg geboren. Sie begann ihre musikalische Ausbildung an einer Musikschule und setzte sie am Rimski-Korsakow-Musikhochschule bei der Professorin und Kunsthistorikerin Lyudmila Gurevich fort. Während ihres Studiums trat sie mehrmals als Solistin auf, unter anderem mit dem Jugendsymphonieorchester unter der Leitung von Alexey Vasiliev, Rektor des Konnie, Volksartist Russlands. Sie absolvierte Tourneen in Litauen, Lettland, Deutschland, China und vielen anderen Ländern. Seit 2018 studiert Mariia in der Schweiz an der Zürcher Hochschule der Künste bei Ilya Gringolts und ist Stipendiatin mehrerer Schweizer Stiftungen. Derzeit setzt sie ihre Ausbildung am Konservatorium der italienischen Schweiz bei Klaidi Sahatçi, erstem Violinisten des Tonhalle-Orchesters Zürich, fort. Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Finnland, Russland, Schweden, Weißrussland, Lettland und anderen Ländern. Sie gewann 2022 den Grand Prix des Wettbewerbs "Rising Stars" von Michail Kasinik in Riga, nachdem sie eine Solosonate von Eugène Ysaÿe in der Großen Gilde gespielt hatte. Bereits 2019 trat sie an gleicher Stelle auf, mit einer Guarneri-Geige. Im November 2025 gab Mariia einen Recital auf einer Geige von Luigi Galetti im Schereschow-Palast in St. Petersburg. Neben ihren Soloauftritten widmet sich Mariia intensiv der Kammermusik. Sie ist Mitglied mehrerer Ensembles und spielt als erste Violinistin im "Jaccottet"-Quartett. Mariia zeichnet sich durch einen schönen, tiefen Klang und eine virtuose Technik aus. Ihre Interpretationen sind einzigartig, ausdrucksstark und von einer starken energetischen Präsenz geprägt, die das Publikum sofort bei ihren Konzerten spürt.
Lidiia Kocharian
Lidiia Kocharian wurde 1994 in St. Petersburg, Russland, geboren. Sie begann im Alter von sechs Jahren mit dem Geigenspiel am Lyzeum der Künste in St. Petersburg bei Elena Dmitrieva, wo sie 2010 mit Auszeichnung abschloss. Sie setzte ihre Studien an der Rimski-Korsakow-Musikhochschule unter der Leitung von Elena Zaytseva, Anastasia Milka und Tatiana Prasnikova fort, bevor sie ans Rimski-Korsakow-Staatskonservatorium wechselte, wo sie bei Professorin Antonina Kazarina studierte. Von 2009 bis 2012 unternahm Lidiia zahlreiche Tourneen durch Europa als Solistin und erste Violinistin des Jugendorchesters St. Petersburg Vasiliev Ostrov.
Seit 2015 lebt sie in Belgien, wo sie am Königlichen Konservatorium Lüttich bei Philippe Koch studierte. Sie nahm an Meisterkursen bei Mihaela Martin, Gyula Stuller, Erik Schumann, Marc Bouchkov, Aylen Pritchin, Joseph Rissin, Daniel Hope und vielen anderen teil. Lidiia ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe und wurde 2016 Finalistin beim renommierten Arthur-Grumiaux-Violinwettbewerb. Im selben Jahr vertrat sie das Konservatorium Lüttich beim Kammermusikfestival der Konservatorien Rotterdam, Sion und Lüttich.
Neben ihrer Tätigkeit als Konzertmusikerin nimmt sie regelmäßig an interdisziplinären Projekten teil. Sie arbeitete an der Theaterproduktion "Der Bär" von Anton Tschechow, inszeniert von Elena Prokina, und an "Die menschliche Stimme" von Jean Cocteau und "Belissima", nach dem Film von Luchino Visconti, beide inszeniert vom belgisch-italienischen Regisseur Salvatore Calcagno. Im März 2025 spielte sie in der Tanztheaterproduktion "Niebo Hotel" des französischen Choreographen und Regisseurs Christophe Garcia. Sie trat als Solistin mit dem Militärorchester Luxemburg bei Fernsehkonzerten auf. 2019 gewann sie einen Wettbewerb für ein Praktikum beim Philharmonischen Orchester Luxemburg und arbeitete von 2019 bis 2025 als erste Violinistin Tutti bei Opera Ballet Vlaanderen. 2024 setzte sie ihre künstlerische Entwicklung an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Ilya Gringolts fort. Seit März 2025 ist sie Mitglied des Symphonieorchesters Liechtenstein.
Alexandra Dzyubenko
Alexandra Dzyubenko ist eine 29-jährige Kontrabassistin aus Moskau (Russland). Als Absolventin der Haute École de Musique de Genève wird sie regelmäßig als Gastmusikerin von Orchestern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Ensemble Symphonique Genevois, den Festival Strings Luzern und dem Empyrean Orchestra eingeladen. Alexandra tritt auch als Solistin auf. Zu ihren jüngsten Konzerten gehören "Der Kontrabass im 20. Jahrhundert" in der Buchhandlung Le Rameau d'Or, sowie eine Carte Blanche an der Rudolf-Steiner-Schule, wo sie einige ihrer Lieblingswerke für Kontrabass, darunter russische Musik, aufführte. Sie interessiert sich auch für Jazz und improvisierte Musik: 2019 nahm sie an einer Konzertreihe im AMR in Genf mit der Gruppe GrHouse teil, von der mehrere Stücke auf CD veröffentlicht wurden. Alexandras Repertoire reicht von der Barockzeit bis zum Jazz und zur Improvisation, einschließlich klassischer und romantischer Werke.
Ellina Khachaturyan
Ellina Khachaturyan wurde 1983 in Aschgabat in einer Architekten-Familie geboren. Sie begann im Alter von 6 Jahren mit dem Geigenspiel. Im Alter von 12 Jahren trat Ellina in die Zentrale Musikschule in Moskau ein. Sie entschied sich, sich dem Viola-Spiel zu widmen, und schloss ihr Studium 2007 am Tschaikowski-Konservatorium Moskau ab. Sehr an der ungarischen Kultur interessiert, setzte Ellina ihr Studium 2009 an der Ferenc-Liszt-Akademie in Budapest fort, wo sie wunderbare Musiker traf und mit ihnen spielte, darunter Gábor Takács, der ihr vorschlug, in die Schweiz zu kommen. Ellina erwarb ein Konzert- und Solisten-Masterstudium an der Haute École de Musique de Genève in der Klasse von Ori Kam und hat außerdem einen Master in Pädagogik an der Universität Kalaidos erworben. Sie verfügt über große pädagogische Erfahrung durch ihre Unterrichtstätigkeit junger Kindern.
Als sehr aktive Konzertmusikerin tritt Ellina als Solistin mit verschiedenen Orchestern der Westschweiz auf, sowie in verschiedenen Kammermusik-Formationen und Rezitals mit dem Pianisten Paul Coker. Seit 2018 hat Ellina die Position der Solo-Bratschistin beim Kammerorchester Freiburg angenommen. Sie wird regelmäßig von Orchestern wie dem Orchestre de la Suisse Romande, der Oper Zürich, der Camerata Bern, der Sinfonietta Lausanne und anderen Orchestern in der Schweiz und im Ausland eingeladen. Seit 2025 absolviert Ellina, ihrer Begeisterung für Orchestermusik folgend, ein CAS-Studium an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in Orchesterleitung.
Romana Bleischwitz
Die schweizerisch-deutsche Cellistin Romana Bleischwitz wurde in Zürich geboren und erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von acht Jahren. Ihre außergewöhnliche Aufnahmefähigkeit und ihr natürlicher Bezug zum Cello wurden schnell von ihren ersten Lehrern, Kurt Hess und Nancy Chumachenco, bemerkt. Romana studierte an der Zürcher Hochschule der Künste und an der Guildhall School of Music and Drama bei Susanne Basler, Thomas Grossenbacher und Richard Lester. Sie erwarb einen Master-Abschluss in Musikpädagogik und Konzert-Perfomance.
Als passionierte und erfahrene Kammermusikerin gab Romana ihr Debüt in der Barbican Hall in London im Januar 2014 mit einem Sextett des britischen Komponisten Sir Peter Maxwell Davies. 2015 wurde Romana für die Orchesterakademie des Chamber Orchestra of Europe ausgewählt und schloss sich dem Orchester auf Tournee für das Lucerne Festival an. Sie erwarb wertvolle Orchestererfahrung durch ihre Mitgliedschaft im CIVIC Orchestra Chicago und im Civic Engagement Ensemble. Derzeit spielt Romana regelmässig als Gast beim Musikkollegium Winterthur. Romana in Zürich und führt eine vielfältige Karriere als Interpretin, Pädagogin und Kulturmanagerin. Sie unterrichtet Cello an der Jugendmusikschule in Frauenfeld und leitet das Kinder-Streichorchester «String kids». Neben ihrer Unterrichts-, und Konzerttätigkeit, setzt sich Romana aktiv für die Vermittlung von Musik in der Gesellschaft ein. Sie arbeitet ehrenamtlich für die Konzertreihe der Konzertgemeinde Frauenfeld, welche jedes Jahr namhafte Künstler zu Konzerten einlädt und war in der schweizerischen Animato Stiftung involviert, welche junge aufstrebende Berufsmusiker unterstützt. Romana ist Mitglied des Streichquartetts KLAN, das regelmäßig im Rahmen der Konzertreihe Candlelight Concert Series auftritt.
Lilia Leutenegger
In eine Musikerfamilie in Woronesch (ehemalige UdSSR) geboren, wurde Lilia von klein auf von Musik geprägt. Mit einer Mutter als Pianistin und einer Schwester als Flötistin fand das Geigenspiel im Alter von fünf Jahren einen festen Platz in ihren Händen. Durch die Unterstützung ihrer Familie und ihrer eigenen Hingabe wurde Lilia im Alter von 14 Jahren an die renommierte Zentrale Musikschule (ЦССМШ, Klasse I. Iordanova) aufgenommen - ein Wendepunkt, der ihren künstlerischen Weg prägte. Anschließend erwarb sie ihren Bachelor- und Master-Abschluss unter der Leitung von Alexander Trostyansky am Tschaikowski-Konservatorium Moskau. Nach ihrem Abschluss zog Lilia 2008 nach Finnland, um ihre Studien bei Alexander Vinnitsky an der Turun Ammattikorkeakoulu Hochschule in Turku fortzusetzen. Zwischen 2009 und 2015 vertiefte Lilia ihre musikalische Sprache in der Schweiz, indem sie bei Sergey Ostrovsky an der HEM-Genève, Gyula Stuller und Pierre Amoyal an der HEMU-Lausanne, sowie bei Barbara Doll an der HKB-Bern studierte.
Parallel zu ihrem Studium nahm Lilia an zahlreichen Meisterkursen teil und spielte mit einer Vielzahl von Orchestern in Europa, darunter dem Orchestre de la Suisse Romande, dem Kammerorchester Lausanne, dem Kammerorchester Genf, der Tampere Filharmonia, dem Orquesta de la Comunitat Valenciana, dem Orchestra della Svizzera Italiana, der Sinfonietta Lausanne und vielen anderen. Seit 2025 spielt sie als Zuzügerin beim Berner Sinfonieorchester und erweitert somit ihre Orchesterpräsenz weiter. Von 2016 bis 2021 teilte sie ihre Erfahrung und Sichtweise als Violinlehrerin an der Musikakademie Genf – und lootete ein Gleichgewicht zwischen Performance und Pädagogik, als zwei Seiten einer künstlerischen Stimme aus. Darüber hinaus ist Lilia seit 2015 Gründungsmitglied des Streichquartetts KLAN. Heute hat Lilia eine Festanstellung beim Symphonieorchester Biel-Solothurn und tritt regelmäßig als Solistin mit dem Gaia Chamber Orchestra in Rotkreuz (Kanton Zug) auf, wo sie die Position als Konzertmeisterin innehat.
Franziska Baran
Die Geigerin Franziska Baran, 1996 in Ravensburg (DE) geboren, ist eine leidenschaftliche Kammermusikerin, Orchestermusikerin und Pädagogik. Ihr Studium führte sie an die Hochschule der Künste Bern, die Guildhall School of Music & Drama in London sowie an die Staatliche Hochschule für Musik Trossingen. Meisterkurse und Festivalteilnahmen im In- und Ausland prägen ihr künstlerisches Profil und ergänzen ihre solistische und kammermusikalische Ausbildung. Franziska Baran liebt die Vielfalt musikalischer Ausdrucksformen ihre besondere Leidenschaft gilt dabei der Kammermusik. Sie sucht die feinen klanglichen Nuancen und den musikalischen Dialog, der das Publikum zu einem Austausch einlädt. Als Mitglied des Amber-Streichtrios engagiert sie sich für die Wiederentdeckung weniger bekannter Komponist:innen sowie die Pflege der selten gespielten Gattung des Streichtrios. Seit der Spielzeit 2022/23 ist sie zudem Teil eines Streichquartetts am Theater La Grenouille in Biel/Bienne und wirkt regelmäßig im Sinfonieorchester Biel Solothurn (TOBS) mit. Neben ihrer Konzerttätigkeit widmet sie sich mit grossem Engagement der Musikpädagogik. An der Musikschule Köniz betreut sie eine eigene Geigenklasse und begleitet junge Talente auf ihrem musikalischen Weg. Für ihr künstlerisches Engagement wurde Franziska Baran mit dem Deutschlandstipendium und dem Baden-Württemberg-Stipendium ausgezeichnet.
Nadzeya Kurzava
Nadzeya Kurzava ist eine belarussische Cellistin und Kulturprojektmanagerin. Sie ist Gründungsmitglied des Arda String Quartet und des Atalanta Ensemble und tritt bei Festivals wie der Geneva International String Academy, Musique à Flaine, der Danish String Quartet Academy, dem Swiss Chamber Music Festival, dem Festival Le Vent sur l’Arbre sowie Gaudix Classics auf. Darüber hinaus spielt sie mit dem Kammerorchester Basel, dem Orchestre Musique des Lumières und dem Ensemble Symphonique de Genève. AlsSolocellistin war sie zudem mit der Deutsch-Skandinavischen Jugend-Philharmonie in der Berliner Philharmonie zu hören.
Mit großem Engagement für kulturellen Austausch und gesellschaftliche Wirkung arbeitete Nadzeya bis 2024 für die Elpida Cultural Integration Association. Anschließend war sie Projektmanagerin der Maya International Summer Academy (2023–2024). Seit 2025 ist sie künstlerische Leiterin des Vitznau Musikfestival & Akademie 2026.
Ihre Ausbildung umfasst einen Master of Performance an der Hochschule für Musik FHNW in Basel bei Thomas Demenga und Anita Leuzinger sowie einen Master of Music Pedagogy und einen Bachelor of Arts an der Haute école de musique HES-SO in Genf–Neuenburg bei Denis Severin. Alle Abschlüsse erlangte sie mit Auszeichnung. Seit 2024 studiert sie Barockcello an der Hochschule für Musik Freiburg bei Christophe Dangel.
Ihre künstlerische Arbeit wurde mit mehreren Auszeichnungen gewürdigt, darunter der HES-SO-Preis für das beste Bachelor-Abschlussrezital, der Sonderpreis beim Orpheus Chamber Music Competition mit dem Arda String Quartet sowie Stipendien der Fondation Barbour, der Fondation Jean Tanner, der DOMS Stiftung und der Musikakademie Basel Stiftung.
Verein / Ihr Engagement
Unser Team Lilia Leutenegger, Gründungsmitglied Romana Bleischwitz, Gründungsmitglied Monica Chirita Lemenager, Co-Produzentin Sylvain Tolck, Schatzmeister und Mitgründer Kaspar Zehnder, künstlerischer Berater Adelia Safina, Wohltäterin Quentin Leutenegger, Präsident